🚆 Bahnchaos beim RE1: Extra-Urlaub für die Chefetage – Frust für die fleißigen Pendler!

Haben Sie wegen der Sperrung des RE1 auch spontan Sonderurlaub bekommen? Natürlich nicht. Für die normalen Arbeitnehmer heißt es weiterhin: Zähne zusammenbeißen und durch.

Ganz anders sieht das beim Chef der Arbeitsagentur Frankfurt (Oder), Jochem Freyer, aus: Eine tägliche Pendelzeit von 5 Stunden im Schienenersatzverkehr ist für ihn schlicht „unzumutbar“. Die Konsequenz? Er gönnt sich erst einmal extra langen Urlaub. Und für die Zeit danach stehen bereits Steuerzahler-Hotels in Frankfurt (Oder) oder bequemes Dauer-Homeoffice im Raum.

Schön für Herrn Freyer – aber was ist mit den Tausenden Pendlern aus Ostbrandenburg?

Was ist mit den Handwerkern, Pflegekräften und Angestellten, die jeden Tag pünktlich in Berlin oder der Region sein müssen? Sie haben kein Steuerzahler-Budget im Rücken, um sich ein Hotel zu buchen. Sie können ihren Arbeitsplatz nicht einfach ins Wohnzimmer verlegen. Sie quälen sich Tag für Tag stundenlang durch überfüllte, oft unklimatisierte Ersatzbusse. Ihre wertvolle Freizeit mit der Familie? Fällt komplett ins Wasser.

Dass Herr Freyer auf diese unhaltbaren Zustände aufmerksam macht, ist zwar richtig. Doch wir dürfen die normalen Arbeitnehmer nicht aus den Augen verlieren, die das Chaos stumm ausbaden müssen.

Meine Forderung ist klar:

Unsere Region darf nicht länger aufs Abstellgleis geschoben werden!

Ihr

Rainer Galla

Mitglied des Deutschen Bundestages